Analyse

Die Erich-von-Werner-Gesellschaft geht davon aus, dass die Welt vor einer Zeitenwende steht.

Diese Veränderungen werden durch 5 Elemente bedingt bzw. beschleunigt, welche in Kombination und in Wechselwirkung eine Zeitenwende auslösen werden:
 
1.       Umgang mit dem technologischen Fortschritt (z.B. Digitalisierung, Biotechnologie, Optimierung des Menschen)

2.       Den Aufstieg neuer Konkurrenten auf den Weltmärkten (z.B. asiatische Staaten)

3.       Der Schwäche der westlichen Welt (z.B. durch Instabilität, schwindendes Vertrauen in bestehende Ordnungen, Verlust von Wettbewerbsfähigkeit oder den politischen Aufstieg Chinas)

4.       Die Veränderung der Umweltbedingungen (z.B. durch Klimawandel, Ressourcenausbeutung oder Umweltzerstörung)
5.       Überbevölkerung und fehlende Perspektiven (z.B. durch die demographische Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent

 
Diese 5 Faktoren werden durch die Erich-von-Werner-Gesellschaft unter dem Begriff "Zeitenwandel" zusammengefasst.

Der Zeitenwandel wird, soweit diesem nicht angemessen begegnet wird, die globalen Machtverhältnisse komplett verändert und erscheint für viele Menschen primär als Bedrohung.
Er kann aber sowohl Risiko, als auch Chance sein.

Der Zeitenwandel nimmt bereits extremen Einfluss auf den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Alltag und wird seine Wirkung immer weiter intensivieren. 

Für die Gesellschaft des Westens, die ein besonderes Forschungsgebiet der Erich-von-Werner-Gesellschaft darstellt, ist eine vollkommene Transformation zu erwarten.

Von den klassischen Lebenswirklichkeiten und dem Zeitalter des individuellen Kollektivismus der vergangenen Jahrzehnte ist kaum etwas geblieben.
Tatsächlich ist die Gesellschaft in viele Milieus zersplittert und driftet langsam aber sicher in einen unabwendbaren Milieukampf, in dem sich einzelne Lebenswirklichkeiten - ohne tieferes Verständnis füreinander - gegenüberstehen. 
 
Wie lange und wie intensiv dieser Milieukampf sein wird, ist unsicher. Sicher ist nur, dass die Gesellschaft bereits parallel in das Zeitalter des kollektiven Individualismus eintreten wird.  

Alleine dieser ungewisse Verlauf verpflichtet dazu, Lösungen zu finden, um die dynamische Kraft des Zeitenwandels zum Wohle der Menschheit zu nutzen. 

Die angesprochenen Veränderungen sind bereits spürbar, denn aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, die oft als spaltend, zersetzend und erschütternd wahrgenommen werden, sind letztendlich die direkten Folgen des Zeitenwandels und werden sich weiter intensivieren.

Sie sind die Folge eines globalen, zusammenhängenden Phänomens für die bisherige Erklärungsmuster schlicht zu kurz greifen und vollkommen untauglich sind. 

Es wird Zeit diese obsoleten Deutungen zu verwerfen und sich der Realität des Zeitenwandels zu stellen, denn es gilt jetzt zu handeln, bevor es zu spät ist.

Der Sturm wartet nicht, er kommt.